Sternenkinder

 

 

Du nimmst den Bus
Damit fährst du ganz weit hinaus
Zum Eichengrund
Und dann läufst du lange fünf Minuten
Bis zur Lichtung, wo ich wohne
Fließt da Wasser aus dem Fels
Heißt das: Ja, ich bin zu Hause
Und entlause deinen Pelz
Mit den Stümpfen meiner Zähne
Was egal ist, wenn es stimmt
Es ist ein Zeichen guter Gene
Dass wir ohne Skrupel sind

Refrain:
Doch lass die Sternenkinder spielen
Warum wollt ihr sie denn quälen
Mit den Stimmen der Vernunft
Und zerrissenen Gefühlen?

Schau in mein Gesicht
Nun, ich bin damit geboren oder nicht?
Und ich mag, wie deines lacht
Und wie es spricht ist warmer Regen
Auf die Saat der Illusion
Ich glaub, ich könnte mit dir leben
Wenn du bloß woanders wohnst
Manche Dinge darfst du ändern
Andere freß ich in dich rein
Mein Herz ist pausenlos besoffen
Und zum Überfluß bereit

Doch lass die Sternenkinder spielen
Wofür sollten sie sich schämen?
Dafür, dass sie anders sind
Und ihre Lebenslust
Sich so völlig, völlig, völlig selbst genügt

Doop, doop, dopp…

Du tust den Twist
Und danach schockst du den Affen
Wenn ich müßt, würd’ ich tausend Röcke raffen
Und wenn nichts dabei herumkommt
Als so’n Mambo Number Six
Könnt ich endlich Knete machen
Mit den instinktiven Tricks
Und mir bliebe Zeit für vieles
Vielleicht krieg ich auch ‘nen Bauch
Und du wärst irgendwo da draußen
Und da wär ich gerne auch

Doch lass die Sternenkinder spielen
Warum wollt ihr sie denn zähmen?
Sie durchdringen das System
Nur um endlich loszufliegen!

Doch laßt die Sternenkinder spielen
Ihr abscheuliches Benehmen
Kompensieren sie durch Sinn
Und ihre Sexyness
Oh ja!

Doop, doop, doop…

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